>>Endlich liegt es für Sie bereit: das Buch, das Ihre vier Wände zum Bollwerk gegen jeden Geldeintreiber macht…<<
So fängt die Pressemitteilung über ein Nachschlagewerk zum Umgang mit unserem Berufsstand an. Und weil ich dieses Machwerk nicht auch noch mit einem Link bedenken möchte, werde ich hier nur ganz allgemein darauf eingehen. Vorab: Ich hab’ das Buch nicht gelesen, weil ich erstens bisher noch keinen Kollegen zu mir bemüht habe und das auch in absehbarer Zeit nicht vorhabe, zweitens mir einbilde, selbst zu wissen, was die Autorin vermittelt vermitteln möchte vermutlich meint, vermitteln versuchen zu müssen schreibt und weil mir drittens schon aufgrund der “Pressemitteilung” jegliche Kauflust vergangen wäre, auch wenn ich nicht selbst zu den Personen gehören würde, von denen das Buch handelt. Außerdem isses zu teuer.
>>Da kann der Kuckuckskleber demnächst noch so forsch an Ihre Tür hämmern…<<
Nicht nur, dass wir als “Kuckuckskleber”, “diese Herrschaften”, “Geldhyänen” und “Blutsauger” bezeichnet werden und ich mir fast wie ein Bild-Reporter vorkomme, und dass anscheinend das Türklopfen bzw. -klingeln unsere einzige wirksame Maßnahme darstellt, sondern ich muss auch noch lernen, dass ich nach meinen “eigenen geheimen Vorschriften” vorgehe.
>>Wenn es nach den verborgenen Strippenziehern in diesem Lande ginge, geht Sie dieses Wissen nichts an – aber lassen Sie sich von diesem Gehabe bloß nicht einschüchtern!<<
Ich hoffe, es lässt sich hier niemand von so einem Unfug einschüchtern.
Nachtrag:
>>Was wäre W. R. (Unkenntlichmachung von mir) vor vielen Jahren dankbar gewesen, dieses Wissen schon damals nutzen zu können, als diese Geldhyänen seine Haustür belagerten.<<
Das ist übrigens der Verleger selbst, der hier genannt ist. Nur mal so.